Dieses Jahr hatte ich endlich die Möglichkeit eine lange angedachte Reise nach Kefalonia anzutreten. Ursprünglich war die ganze Reise etwas anders geplant, aber es kommt ja immer anders als man denkt Ich bin also am Freitag mittag von München nach Zakynthos geflogen. Der Flug war sehr angenehm und die Zeit verging schnell. Vom Flughafen aus ging es mit dem Taxi quer durchs Land zum Fährhafen in Skinari. Der Taxifahrer war super nett und hat jedes Mal gebremst wenn ich den Fotoapparat gezückt hab um ein paar Bilder zu machen. Anbei ein paar Impressionen
weiß gepudert vom Steinbruch nebenan
Verbrannte Erde
Dort unten ist der Hafen von Skinari
Die Fähre geht nur zweimal am Tag von Zakynthos nach Kefalonia und so mußte ich mir bis zur Abfahrt die Zeit vertreiben
Das Wasser war total angenehm und schööön warm
Essen mußte natürlich auch sein.... leggggger!!!!
Um 19.45 Uhr gings dann los, die Fähre hat pünktlich abgelegt. 1,5 Stunden Fahrt lagen vor mir.
Claudia hat mich bereits am Hafen von Kefalonia erwartet und freudig begrüsst. Ich hab bei ihr ein kleines Appartment bezogen. Nach einer kurzen Nacht (die Moskitos haben mich gepiesackt, dann hat Nachbars Baby geweint) bin ich voller Tatendrang aufgestanden. Nach dem Frühstück gings los:
Um es gleich vorweg zu sagen? in Griechenland ist der Tierschutz nicht wie in Deutschland praktikabel. Diese Frauen müssen fast alles heimlich machen, da die meisten Männer es nicht gutheissen oder gar dulden, das sich ihre Frauen im TS engagieren. Die Tiere haben allgemein keinen hohen Stellenwert, wer zu seiner ?Aufgabe? nicht mehr taugt wird entsorgt. Mischlinge werden auch nicht akzeptiert, wenn dann muß es schon ein reinrassiger Hund sein. Claudia und auch andere stehen immer unter dem immensen Druck, daß der Ehepartner es nicht gut heisst was sie da tun. Sie kämpfen mit den begrenzten Mittteln die ihnen zur Verfügung stehen und das ist wirklich kein Spaß!!!
So jetzt geht?s aber wirklich los:
Marinas Auffangstation
Dort sind zur Zeit ca. 60 Hunde aller Altersklassen in großzügigen Ausläufen untergebracht. Das Gelände hat die Stadt Argostoli zur Verfügung gestellt, die Zwingeranlagen werden von Marina finanziert. Die Auffangstation liegt etwas abseits von der Wohngegend außerhalb eines Industrieviertels. Das Gelände ist relativ eben. Im Moment sind mehrere Arbeiter damit beschäftigt, in jedem Auslauf Hütten zu errichten, damit die Hunde überdachte Schlafplätze und Schatten haben. In vielen Ausläufen sind Olivenbäume, die zusätzlichen Schatten spenden.
Das ist übrigens die Claudia!!!
Die Hunde werden in verschiedenen Gruppen zusammengehalten.
Futter und Wasser stehen zur Verfügung, Marina bzw. ihre Cousine kommen 1x am Tag um nach dem Rechten zu sehen und Futter und Wasser aufzufüllen. Die Ausläufe sind leicht zu reinigen, da das Gelände eben ist. Allerdings ist es nicht immer so einfach in die Zwinger reinzukommen, da die Hunde alle zum Menschen drängen Alle Hunde waren sehr freundlich und haben um Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten gebettelt.
Oma Hope darf auf dem gesamten Gelände frei herumlaufen. Da die Hunde im Normalfall den ganzen Tag alleine sind, werden sehr oft Hunde vor dem Tor angebunden oder über den Zaun geworfen. Um die medizinische Versorgung/Impfungen kümmert sich hauptsächlich Marinas Cousine, wobei auch sie das Problem hat, alles heimlich machen zu müssen da auch ihr Mann es nicht duldet daß sie sich der Hunde annimmt. Alles in allem ist die Auffangstation eine gute Sache, jedoch ist damit zu rechnen, daß sie binnen kürzester Zeit aus allen Nähten platzen wird.
lg
Micha
"Egal wie sehr wir etwas lieben, wir können es doch nicht so sehr festhalten, dass der Tod es unserem Griff nicht entwinden kann. Was bleibt ist einzig die Gewissheit, dass die Verbindung weiter besteht und wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen werden."
Über das Tierheim selbst wurde ja schon einiges geschrieben. Die Ausläufe sind super, die Hütten sehr groß. Pro Auslauf leben max. 4 Hunde zusammen. Außerdem haben die Dolmans noch einige Hunde und Katzen im Haus. Die Esel sind bis auf einen alle eines natürlichen Todes verstorben. Ein großes Katzenhaus für die Freigängerkatzen ist auch vorhanden. Aus Altersgründen werden die Dolmans im September die letzte Fahrt nach England machen, hat uns Pat erzählt. Die Fahrten sind sehr anstrengend und von daher für David auf Dauer nicht mehr machbar. Aus diesem Grund können die Dolmans auch keine Tiere mehr aufnehmen. Das Tierheim wird also in ferner Zukunft wegfallen, da es sich auf dem Privatbesitz der Dolmans befindet.
Anbei ein paar Bilder von Tilly
und einer süßen Katzendame, deren Name ich leider vergessen habe Auf jeden Fall sucht die Kleine auch ein Zuhause!
Fortsetzung folgt......
lg
Micha
"Egal wie sehr wir etwas lieben, wir können es doch nicht so sehr festhalten, dass der Tod es unserem Griff nicht entwinden kann. Was bleibt ist einzig die Gewissheit, dass die Verbindung weiter besteht und wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen werden."
Linda kümmert sich mit Unterstützung von ihrem Mann Jannis und Claudia um ihre Hunde. Im Moment sind es 34. Da die Kosten für Futter sehr hoch sind, fährt Linda jeden Morgen zum Fleischer um Fleischreste und Knochen zu holen. Die kocht sie jeden Tag in einem riesigen Topf und streckt das Ganze mit Nudeln. Leider für die Hunde nicht so optimal aber immer noch besser als verhungern. Ich habe viel Zeit bei Linda verbracht und sie hat mir jeden einzelnen ihrer Hunde vorgestellt. Alle Hunde sind sehr nett und freundlich, leben im Rudel und sind verträglich. Linda ist mit viel Herzblut bei der Sache und liebt jeden Einzelnen von ihnen und die Hunde lieben Linda. Im Moment leben 20 Hunde bei ihr im Haus? nein jetzt sind es 18!! Zwei durften mit mir ausreisen aber dazu später mehr. Aufgrund des Erdrutsches im Frühjahr hat Linda einen Großteil der Hunde aus der Schlucht zu sich ins Haus genommen, damit sie sicher sind. Da ja jetzt der Zwingerbau begonnen hat, wird ein Teil der Hunde bald wieder in die Schlucht umsiedeln.
Felicia
little Irma... nicht zu vermitteln
Jessy... der Kerl ist der Hammer!!
Shakira....vermittelt in D!
Faith... vermittelt in D!
Missy
Henry
Petra
Priscilla
Marnie
Sahara
Zeus
Dana
Aisha
Neben den Hunden im Haus leben im Moment 10 Hunde in der Schlucht und 6 auf einem anderen Grundstück über der Bucht in der wir täglich schwimmen gegangen sind.
Ich hab Linda am Sonntag zum Füttern begleitet. Die Schlucht hatte ich ja am Vortag schon von der Straße aus gesehen. Die Bilder geben nur einen Bruchteil dessen wieder, wie steil und unwegsam das Gelände dort ist. Der Boden ist staubig, löchrig und rutschig? sobald er nass wird, verwandelt er sich in Schmierseife. Der Weg zu den Zwingern ist schmal und steil, teilweise sind wirklich halsbrecherisch tiefe Löcher drin. Ich muß Linda echt für ihre Gelassenheit und ihren Humor bewundern. Sie hat mir von ihren Stürzen erzählt und wie sie sich dabei hergerichtet hat? Ja also die vorhandenen Zwinger? rechts in der Schlucht gibt es einen betonierten und überdachten Zwinger in dem Pessada und Tipsy leben. Pessada passt gut auf und gibt lautstark Alarm wenn Fremde das Grundstück betreten.
Tipsy
Pessada
Unten in der Schlucht leben Daisy und Bobo (die beiden letzten Neuzugänge) in einem relativ kleinen Zwinger ohne Auslauf zusammen.
Nebenan ist ein größerer Auslauf wo sich Sadie und Zeta befinden.
Sadie
Zeta
Da Bobo seinen Zwinger gegen die zwei Mädels verteidigt, kann man sie noch nicht zusammenlassen. Diese beiden Zwinger müssen im Herbst, bevor die Regenzeit beginnt, unbedingt geräumt werden, da das Wasser vom Berg dann dort unten durchläuft. D.h. dann ist es dort schrecklich matschig, nass und eine Brutstätte für die Sandfliegen. Auf der anderen Seite der Schlucht geht es steil bergan, wieder sehr unwegsam. Auf halber Höhe angekommen befindet sich ein kleines Plateau auf dem die neuen Zwinger/ Ausläufe gebaut werden.
Nebendran ist ein kleinerer Zwinger in dem Charly lebt.
Zu guter Letzt (noch ein Stück bergan) kommt man an den letzten großen Auslauf der durch den Hangrutsch verkleinert wurde. Dort leben die Doggenmix Apache
Luna
und Shelly mit den Fledermausohren
Alle haben uns lautstark und freudig begrüsst. Linda reinigt jeden Abend beim Füttern die Zwinger, füllt die Wassereimer frisch auf und nimmt sich für jeden Hund ein paar Minuten Zeit um ihn zu streicheln, mit ihm zu reden, zu spielen und nach Verletzungen zu sehen. Leider ist es nicht möglich die Hunde in der ganzen Schlucht laufen zu lassen da das Einzäunen des Grundstückes ein Vermögen kosten würde. Außerdem ist ein Teil der Schlucht ziemlich dicht bewachsen. Linda hat mir erzählt, das Petra mal aus dem Zwinger ausgebrochen ist und auf dem Grundstück rumgelaufen ist. Der Nachbar vom angrenzenden Grundstück hat Petra angeschossen. Als Jannis ihn zur Rede stellte meinte der Nachbar ganz frech er hätte den Hund doch nicht getötet sondern ?nur? ins Bein geschossen!!!!
Nachdem wir uns von allen verabschiedet haben, sind wir zum Strand gefahren.
lg
Micha
"Egal wie sehr wir etwas lieben, wir können es doch nicht so sehr festhalten, dass der Tod es unserem Griff nicht entwinden kann. Was bleibt ist einzig die Gewissheit, dass die Verbindung weiter besteht und wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen werden."
Nachdem wir uns von allen verabschiedet haben, sind wir zum Strand gefahren. Dort hat Jannis Schwester ein großes Grundstück oberhalb des Strandes auf dem 6 Hunde u.a. die Krümel-Brüder untergebracht sind. Auf dem Weg dahin hat Linda mehrmals gehalten um streunende Katzen zu füttern. Sie kennen das Auto inzwischen schon und springen regelrecht davor (im bildlichen Sinne gesprochen).
Unterhalb des Grundstückes (neben der Taverne) sind ein paar Ferienbungalows wo ebenfalls streunende Katzen leben. Sie werden zwar von den Touristen während der Urlaubszeit gefüttert, aber danach ist nur Linda für sie da. Es waren auch ganz kleine Kätzchen dabei die vielleicht grad mal 4-6 Wochen alt waren.
Nachdem wir auch diesen Futter gegeben hatten, machten wir uns auf zu den Hunden. Wieder ging es steil bergan auf einem ganz schmalen Pfad. Wieder zeigte Linda mir lachend ein riesiges Loch in welches sie letzten Winter reingefallen war und erzählte mir wie sie sich das ganze Futter drüber geschüttet hatte. Man kann das nur bewundern. Die örtlichen Gegebenheiten sind so widrig, der Weg zu den Hunden beschwerlich, steil und teilweise auch gefährlich. Dazu noch die Anfeindungen von den Anwohnern. Trotzdem geben sie nicht auf und machen immer weiter. Ok auf zu den Hunden? Louis der Ausbrecherkönig hat uns schon erwartet und ist uns den Weg entgegen gestürmt. Er hat sich auch von mir sofort anfassen lassen und uns ganz stürmisch begrüsst. Louis springt wohl immer über den Zaun wenn ihm langweilig ist?. Der Zaun ist etwa 1,80 Meter hoch.
Vor dem Auslauf lagen viele verschiedene Sachen rum wie Plastikflaschen, Putzlappen, Socken?? usw. Linda erzählte mir, Louis würde immer in die oberhalb angrenzende Feriensiedlung laufen und den Leuten die Sachen vor der Tür weg klauen. Leider finden die Besitzer der Anlage das nicht so amüsant und wollen die Hunde von dort weghaben. Dabei ist das Gelände für die Hunde echt klasse.
Es gibt ein paar geräumige Hütten die vom Eingang her nicht zu sehen sind. Das ganze Grundstück ist eben, trocken und komplett eingezäunt. Da haben die Racker genug Platz zum Spielen, Rennen und Schabernack machen. Auch hier wurden wir freudig und überschwenglich begrüsst.
Hier leben
Kanga
Sparky
Marley
Louis
Benny
Cäsar
Von hier oben hat man einen traumhaften Blick auf die Bucht und das Meer den ich euch natürlich nicht vorenthalten will?
leider war es da schon etwa spät und so sind die Bilder nicht sooo toll geworden.
lg
Micha
"Egal wie sehr wir etwas lieben, wir können es doch nicht so sehr festhalten, dass der Tod es unserem Griff nicht entwinden kann. Was bleibt ist einzig die Gewissheit, dass die Verbindung weiter besteht und wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen werden."
Was mich am meisten beeindruckt hat, war das Claudia und Linda so ziemlich jeden Hund dort kennen. Sie wissen recht genau, welcher Hund wohin gehört, ob er gefüttert wird oder ob es ein ausgesetzter Hund ist.
Die drei Tage waren viel zu schnell um und vor meiner Abreise galt es noch einiges zu organisieren?
Faith und Shakira durften ja mit mir nach D zurückfliegen. Alles war geplant. Trotzdem gab es kleinere Probleme?. Linda musste die Pässe noch kopieren lassen und Faith musste noch gechipt werden. Claudia und ich nutzen den Vormittag dazu, einen Großhandel zu besuchen bei dem die Dolmans das Trofu für ihre Tiere kaufen. Wir haben das Trofu auf Inhalte verglichen, Preise aufgeschrieben. Anschliessend hab ich noch 100 kg gekauft, die wir mittags zu Linda gefahren haben. Nun galt es noch die Boxen zu sichten damit wir die richtige Größe auswählen und alles Zubehör dabei haben. Wie sich herausstellte war Lindas Auto zu klein für die Transportboxen. Nun war guter Rat teuer. Ein Freund von Yvonne erklärte sich bereit , uns am Fährhafen in Zaky abzuholen und mit uns zum Flughafen zu fahren. Sein Auto war aber auch zu klein für beide Boxen? Es war wie verhext?. Aber wir hatten Glück. Zufällig hatte Angelika von Zakynthos am Sonntag bei Claudia angerufen und gesagt sie wolle mit Freunden und Familie eine Inselrundfahrt machen. Claudia hat sie also gefragt, ob sie evtl die Boxen mit nach Zaky nehmen und für uns zum Flughafen bringen könnte. Als wir uns abends mit ihr am Fährhafen getroffen haben, meinte Angelika wenn sie schon die Boxen zum Flughafen bringen würde, könnte ich mit den Hunden bis zum Abflug doch auch bei ihr bleiben. Das war natürlich Luxus der Extraklasse für mich!!! Gesagt, getan? ich bin Dienstag morgen also mit Linda, Faith und Shakira auf die Fähre nach Zaky. Der Abschied ist mir nicht leicht gefallen. Helmut hat uns am Hafen empfangen, wir haben die Hunde in die Boxen eingeladen und Linda ist mit der Fähre wieder zurück gefahren. Auch dieser Abschied war sehr schwer. Linda hängt so sehr an ihren Hunden und es fällt ihr nicht leicht, diese einfach wegzugeben und zu wissen sie sieht sie (im Normalfall) nie wieder. Angelika hat die Hunde und mich mittags zum Flughafen gefahren und hat mir beim einchecken geholfen. Sie kennt dort wirklich alle!! Das war echt genial. Ihre Hilfe war echt Gold wert für uns. Außerdem hat sie mir noch erzählt, daß eine Bekannte von ihr mit nach Nürnberg fliegt und das sie mir mit den Boxen helfen würde. Der Rückflug hat gut geklappt. Die Männer vom Sperrgepäckschalter in Nbg. waren alles andere als freundlich und hilfsbereit. Zum Glück hat mir die Moni mit den Boxen geholfen sonst wär ich echt aufgeschmissen gewesen. Die Hunde haben den Flug gut überstanden und wurden von ihren Besitzern bzw Paten bereits sehnsüchtig erwartet.
Alles in allem war es eine sehr bewegende Erfahrung die ich nicht mehr missen möchte. Es wird sicher nicht meine letzte Reise nach Kefalonia gewesen sein. Alles was ich gesehen und erlebt habe, hat mein Bild über Kat und die Menschen die Kat ausmachen nur noch gefestigt und ich denke mehr denn je, das Kat es absolut verdient hat unterstützt zu werden.
Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Erlebnisse geben. Wenn ihr Fragen habt, immer her damit
lg
Micha
"Egal wie sehr wir etwas lieben, wir können es doch nicht so sehr festhalten, dass der Tod es unserem Griff nicht entwinden kann. Was bleibt ist einzig die Gewissheit, dass die Verbindung weiter besteht und wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen werden."
LG Sabine mit Noah & Jule Egal wie tief man die Messlatte der menschlichen Intelligenz hängt, jeden Tag kommt einer vorbei, der ohne weiteres aufrecht darunter durchlaufen kann!
Ich bin beeindruckt von Marina´s Station! Es sieht recht sauber da aus. Dass das Tierheim der Dollmans bald wegfallen wird, ist eine kleine Katastrophe. Aber ich kann die beiden auch auf ihre Art verstehen. Was passiert denn dann mit den Hunden dort? Und was Linda betrifft... ich kanns nicht in Worte fassen. Die Frau ist wirklich mit Gold und Geld nicht zu bezahlen! Wie weit liegen die Stationen auseinander und wie länge fährt Claudia von Ort zu Ort?
auch ein danke von mir...nun kann ich mir auch vorstellen,wie es da aussieht... hatte aber auch "Pipi" in den Augen...obwohl ich ja schon sagen muss,das es die Hunde im Verhältnis schon echt gut da haben,dank der menschlichen "Engel" die sich so aufopfernd kümmern...
Wenn die Dolman's aufhören und ihr dann dringend Plätze für die Hunde sucht und sich für Missy bis dahin nichts getan hat...dann dürft ihr mich gerne anschreiben,würde dann gerne Missy als Pflegling aufnehmenwenn es dann grad möglich ist...
danke euch es war wirklich sehr emotional und bewegend. Ich bin mit einem weinenden und einem lachenden Auge weggefahren. Die Menschen... Claudia, Linda, Jannis, Pat, David usw opfern sich wirklich auf und kämpfen gegen Windmühlen. Man legt ihnen Steine in den Weg..... unglaublich. Nicht nur die Anfeindungen von den Griechen nein auch die Behörden stellen sich quer.
Z. B. hatte Pat versucht eine Erlaubnis zu bekommen, das sie sich wieder im Namen von KAT an den Flughafen stellen dürfen um die Euromünzen von den Engländern zu sammeln, die diese in England nicht umtauschen können. Die Erlaubnis wurde ohne Angabe von Gründen verweigert!!! Man muß dazu sagen Kefalonia ist ein Militärflughafen und genau das Militär hat die Zusage verweigert. Keiner versteht es, aber machen kann man nix
Ich muß aber auch dazu sagen, daß es inzwischen einige Griechen gibt die sehr tierlieb sind. Vor allem jene, die ein paar Jahre im Ausland gelebt haben. Linda und Claudia hatten mir auch gesagt, das sich die Ansichten wandeln. Es geht nur sehr zäh voran.
Eva, soweit ich weiß bleiben die Hunde dort. Sie nehmen nur keine Neuen mehr an. Ich denke nicht, daß die Dolmans von heute auf morgen aufhören werden, sie können nur keine Neuzugänge mehr annehmen.
Linda wohnt ca. 5 Minuten Fussweg von Claudia weg, die Schlucht ist etwa 5 Minuten Autofahrt weg, das Gelände am Strand ca. 10 Min Autofahrt. Die Auffangstation von Marina ist in Argostoli, da sind wir etwa Viertelstunde/20 Min mit dem Auto hin unterwegs gewesen.
Birgit, die Missy ist ne ganz süße sanfte Hündin, die erstmal ganz vorsichtig ist. Sobald sie ein bißchen aufgetaut ist, ging sie mir nicht mehr von der Pelle. Missy lebt bei Linda!
lg
Micha
"Egal wie sehr wir etwas lieben, wir können es doch nicht so sehr festhalten, dass der Tod es unserem Griff nicht entwinden kann. Was bleibt ist einzig die Gewissheit, dass die Verbindung weiter besteht und wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen werden."
Zitat von Kimmiich hab den goofy gesehen wie ist der süsse denn so?
danke für deinen bericht, micha, das warten darauf hat sich wirklich gelohnt!
wer ist Goofy
lg
Micha
"Egal wie sehr wir etwas lieben, wir können es doch nicht so sehr festhalten, dass der Tod es unserem Griff nicht entwinden kann. Was bleibt ist einzig die Gewissheit, dass die Verbindung weiter besteht und wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen werden."
Zitat von Kimmi das müsste doch der goofy sein! also der braune mit dem etwas längeren fell
und was ist eigentlich mit marnie´s ohren? trägt sie sie nur fürs foto straff nach hinten geklappt oder wurden sie ihr abgeschnitten?
das ist ein Mädchen die ich Schoko getauft habe... sie ist mir nicht mehr von der Pelle und wollte dauernd in meine Tasche krabbeln... mein zweiter Herzenshund
meinst Du den hellbraunen in der Mitte da?
Marnie hatte die Ohren nur nach hinten geklappt. Alles noch da wo es hingehört. Sie und Sahara sind extrem scheu und haben verzweifelt das Loch in der Wand gesucht wenn ich mich ihnen genähert hab um ein besseres Foto zu schießen
lg
Micha
"Egal wie sehr wir etwas lieben, wir können es doch nicht so sehr festhalten, dass der Tod es unserem Griff nicht entwinden kann. Was bleibt ist einzig die Gewissheit, dass die Verbindung weiter besteht und wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen werden."