TASSO e.V. informiert: Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen
(profact) ? ?Ich bremse auch für Tiere!? Zehntausende Autofahrer bekunden mit diesem Aufkleber ihre Tierliebe auch im Straßenverkehr. So verständlich und nachvollziehbar diese Rücksichtnahme auch sein mag; rein rechtlich gesehen bewegen sie sich damit in einer Grauzone. ?Es gibt noch kein allgemein verbindliches Urteil, ob, wann und wo für Tiere gebremst werden darf beziehungsweise muss?, erklärt Ann-Kathrin Fries, auf Tierrecht spezialisierte Anwältin aus Wesseling bei Bonn. ?Letztlich entscheidet immer der Richter des zuständigen Gerichts.?
Zumindest für Vollbremsungen innerhalb geschlossener Ortschaften mit ländlicher Umgebung existiert laut Fries ein Urteil auf Landgerichtsebene. Das LG Paderborn entschied zugunsten eines Autofahrers, der für eine plötzlich über die Straße laufende Katze so stark bremste, dass eine hinter ihm fahrende Frau auffuhr. Deren Versicherung verweigerte die Kostenübernahme für den Schaden am Vordermann. Begründung: Die Vollbremsung für ein Kleintier stelle eine grob fahrlässige Verkehrsgefährdung dar. Das sahen die Richter des Landgerichts anders. Innerhalb ländlicher Ortschaften müsse jederzeit mit Tieren auf dem Verkehrsweg gerechnet werden, so das Urteil (LG Paderborn 5S 181/00). Sie verurteilten die Haftpflichtversicherung der Frau zur Regulierung des Schadens von rund 5000 Euro. Gerade in ländlich strukturierten Orten habe man ständig mit Haustieren auf der Straße zu rechnen, so das Gericht. Auf freier Strecke allerdings sähe die Lage ganz anders aus. Hier müsse der Autofahrer grundsätzlich zwischen dem Leben des Tieres und dem Unfallrisiko abwägen.
?Das Urteil des Landgerichts Paderborn ist aus Sicht des Tierschutzes natürlich sehr zu begrüßen?, sagt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. ?Dennoch würde ich mir auch in Fällen, in denen außerhalb geschlossener Ortschaften zugunsten eines Tieres gebremst wird, ein Grundsatzurteil wünschen.?
Wer bremst denn nicht, wenn er ein Tier auf der Strasse sieht??? Ich kann ja noch nicht mal eine Amsel überfahren, wie soll das bei Hund oder Katze sein??? Neeee, ich werde mit Sicherheit weiter bremsen!!
Die Liebe eines Tieres ist ehrlich und ohne Hintergedanken!!!
Liebe Grüße von Beate, dem multikulti Zoo und den Regenbogenkindern
Vor allem kann ich innerhalb einer Millisekunde zwischen dem Unfallrisiko und dem Leben eines Tieres abwägen...
LG Sabine mit Noah & Jule Egal wie tief man die Messlatte der menschlichen Intelligenz hängt, jeden Tag kommt einer vorbei, der ohne weiteres aufrecht darunter durchlaufen kann!
Eben, ist doch ein normaler Reflex, dass man au die Bremse steigt, wer kann sowas schon so schnell abwägen. Wir sind doch so gepolt, dass wir bei einem Hinderniss auf der Fahrbahn, egl, ob lebend oder nicht, sofort reagieren.
Wir hatten mal einen Unfall am Stadtrand/Ländliche Gegend. Der Wagen hatte aber kein ABS und die Straße war nass. Da haste keine Chance auch wenn du dich genau an die Geschwindigkeit hälst! Das Tier rannte ausgerechnet in, bzw kurz vor einer Kurve über die Straße. Mein Mann auf die Bremse getreten, Wagen rutschte grade aus in ein parkendes Auto!
Schuld waren definitiv wir! Die Polizei meinte, hätten wir das Tier erwischt und Festhalten können oder überfahren halt, wäre das was anderes gewesen.
Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch. (Mark Twain)
Ich finde die Sache auch schwierig. Ich denke auch, dass es schon fast ein Reflex ist, wenn ein Hindernis auftaucht, auf die Bremse zu treten und das mit voller Wucht. Denn man bekommt ja unweigerlich auch einen Schrecken. Ich glaube ich könnte mir 1000 mal vornehmen, das nächste Tier lieber zu überfahren ,als zu bremsen, aber ich bin mir sicher, das funktioniert nicht...
Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt, als sich selbst. Liebe Grüße Conny, Sandy & Cora
wir wohnen außerhalb der Ortschaft,sprich man darf 100 fahren ,Geschwindigkeitsbegrenzung haben wir hier nie durch bekommen,nur einmal " freiwillig 50 " ,kann man sich ja denken,ob es eingehalten wurde und wie die Aktion war,daß es zu viele Schilder sind,waren es mit die ersten,die weg kamen ,jedenfalls haben wir doch z.G. sehr rücksichtsfolle Verkehrsteilnehmer,die des öffteren gebremst haben,wenn hier die Mietzis ohne zu gucken über die Straße laufen ,letztens hätte es fast unseren Gerry erwischt,da hat der / die Autofahrer / in aber sehr schnell reagiert. Ich mach es aber auch automatisch aus reflex,die Tage erst für einen kleinen Vogel,der nicht so gut fliegen konnte.
Cheryl, Niko+Anni
Im Leben der treueste Freund,der Erste mich zu begrüßen,der Vorderste mich zu verteidigen
Heute früh ist ein Reh Zentimeter seinem Tod durch mein Auto entgangen. Ich hab natürlich voll in die Eisen getreten. Der hinter mir aber glücklicherweise auch. Wäre das Reh von rechts gekommen, hätte ich es nicht mehr geschafft... Das war der Vorteil letzten Winter, die Viecher haben sich deutlich vom Schnee abgehoben...